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Der perfekte Schnitt fürs Brautkleid

Der perfekte Schnitt fürs Brautkleid - Alles was man wissen muss

Groß gewachsene Frauen können mit einem Brautkleid, dessen Schnitt auf Taillen- oder Hüfthöhe durchbrochen wird, die Proportionen betonen.

Unvorteilhaft für große Frauen sind hingegen lange, schmal geschnittene Kleider lassen große Frauen noch größer wirken, da sie optisch strecken. Ein Brautkleid mit diesem Schnitt ist daher perfekt für kleine Frauen.

Noch etwas Länge dazu schummeln, können kleine Frauen mit einem Brautkleid mit tiefem V-Ausschnitt, mit spitz zulaufendem Oberteil oder einem hohen Kragen.

Kleine Frauen sollten die Körperlänge nicht durch waagerechte Einsätze wie breite Gürtel unterbrechen.

Ein wadenlanges Brautkleid hat für kleine Frauen die optimale Länge, bodenlange und weit ausgestellte Röcke stauchen hingegen optisch.

Umso zierlicher die Figur, desto bauschiger sollte der Schnitt des Kleides sein!

Möchte man bei einem üppigen Busen etwas Oberweite kaschieren, sollten die Ärmel kurz sein und etwa auf Höhe des Busens enden.

Tabu bei einem großen Busen ist ein Brautkleid mit Spaghettiträgern oder Applikationen auf Brusthöhe, sie tragen noch mehr bei der Fülle der Oberweite auf.

Ein Neckholder-Schnitt oder ein V-förmiges Dekolleté setzen einen großen Busen schön in Szene.

Bei einem kleinen Busen kann mit gerafften Oberteilen Volumen vorgetäuscht werden.

Auch Kleider mit Empire-Linie oder U-Boot-Ausschnitt lassen den Busen üppiger wirken.

Runde Formen werden mit fließenden Stoffen umspielt, sie strecken den Körper optisch.

Bei einer kräftigen Statur sollten transparenteoder glänzende Stoffe gemieden werden, sie tragen optisch auf.

Zudem sollte der Schnitt nicht zu eng aber trotzdem figurbetont sein, so dass Konturen betont werden. Die klassische A-Linie eines Brautkleides mit körpernaher Korsage und weit ausgestelltem Rock umspielt die weibliche Silhouette geschickt

Die Geschichte des Brautkleids

Die Geschichte des Brautkleids

Historisch gesehen, tauchte das Brautkleid als eigenständiges Gewand erstmals im 19. Jahrhundert auf: 1840 heiratete Königin Victoria den Prinzen Albert von Sachsen-Gotha.

Zu diesem Anlass trug sie ein Kleid aus englischem Satin und als Clou und absolute Neuheit einen kurzen, weißen Brautschleier - entgegen anders lautender Interpretationen, wie etwa die Darstellung der Unschuld der weltlichen Braut durch den nonnenartigen Schleier, lag die Intention Königin Victorias einzig in der Stärkung der englischen Spitzenmanufakturen gegenüber der französischen Industrie.

Königin Victorias Robe macht Furore und Geschichte - schon bei der Hochzeit Kaiser Napoleons mit Eugénie 1853 hatte sich das eigens für diesen Tag angefertigte weiße Brautkleid durchgesetzt.

Der Brauch der kirchlichen Trauung entstand im Übrigen auch erst Ende des 16. Jahrhunderts: der Einfluss der Kirchen auf diese Zeremonie begann mit dem Konzil von Trient (1545 - 1563), welches festlegte, dass eine Eheschließung nur dann Gültigkeit habe, wenn sie durch den Ortspfarrer vollzogen und durch mindestens zwei Zeugen belegt sei - zuvor hatten sich Braut und Bräutigam schlicht die Hand gereicht und der Pakt war besiegelt.

Brautkleidkauf - Was sollte ich beachten?

Brautkleidkauf - Was sollte ich beachten?

Sie sollte vor allem ihrem eigenen Stil treu bleiben, sich nicht verkleiden. Ein eher sportlicher Typ wäre sicher falsch beraten, ein überdekoriertes Brautkleid zu wählen. Bei der Wahl des passenden Outfits sollte die Braut auf die Erfahrung von Experten setzen und sich vor allem gut betreut fühlen.

Ob romantisch, verspielt, elegant, feminin oder extravagant, das sollten Sie bei der Suche nach Ihrem Brautkleid als Allererstes festlegen:

  • Was unterstreicht am besten Ihren Charakter, in welchen Stil gekleidet fühlen Sie sich am wohlsten?
  • Sind Sie sonst eher schlicht gekleidet, sollte das Brautkleid keine pompöse Tüll-Produktion sein, sind Sie eher zurückhaltend, werden Sie mit einem knappen Brautkleid kaum zu einem Vamp.
  • Umgekehrt ist ein einfältiges Brautkleid für einen Paradiesvogel eine eindeutige Fehlbesetzung.
  • Gleichzeitig sollten Schnitt und Stoff Ihre körperlichen Vorzüge betonen und Problemzonen kaschieren.