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Heiraten in der Türkei - traumhochzeit.cc

Heiraten in der Türkei

Es gibt ausreichend zu Essen, zu Trinken und zumindest die Männer tanzen ausgelassen zu Flöten- und Trommelmusik. Auch ihre Geschenke bekommen die Brautleute getrennt überreicht. Die Braut erhält dabei Goldschmuck und Geld, die das Paar sozial absichern sollen.

Die eigentliche Trauung findet erst am letzten Tag der Feierlichkeiten statt. Die Braut wird, prächtig gekleidet und mit einem roten Band um die Taille, mit einem Wagen vom Vater des Bräutigams abgeholt und in ihr neues Heim gebracht. Der hoça vollzieht dann in der Moschee oder im Haus des Bräutigams die traditionelle islamische Trauung. Noch am Abend oder am nächsten Morgen gehen die Brautleute zum Standesamt und lassen ihre Ehe gesetzlich besiegeln.

Die Hochzeitsfeier an sich findet dann abends statt. In Anwesenheit aller Gäste trifft man sich zunächst zu der religiösen Zeremonie, dann wird in einem gemieteten Saal gefeiert. Der Braut steckt man Geschenke wie Goldschmuck oder Geldscheine ans Kleid. Getanzt wird nicht nur zu klassisch türkischer sondern zunehmend auch zu westlicher Musik. Für den neuen Hausstand des Paares kauft die Braut übrigens Dinge wie Küchengeräte und Bettzeug, der Bräutigam sorgt für die Einrichtung. Als Gabe für das Brautpaar (bohca) werden von den Angehörigen der Koran (Glaube), Mehl, Brot und Reis (Fruchtbarkeit im Sinne von genug Nahrung für die Familie), Eier (Fruchtbarkeit der Frau) und oft auch Salz (Harmonie) beigesteuert.