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Junggesellenabschied

Der Junggesellenabschied

Ein Neubeginn ist auch ein Abschied. Bevor der Bräutigam seine Angebetete vor den Traualtar führt, darf er sein Junggesellen-Dasein noch ein letztes Mal so richtig genießen.

Ursprünglich kommt dieser Brauch aus England. Früher war es noch üblich, diese feucht-fröhliche Feier einen Abend vor der Hochzeit zu zelebrieren. Heutzutage wird der Junggesellenabschied lieber zumindest eine Woche vor dem großen Tag abgehalten, denn ein verkaterter Bräutigam wirkt alles andere als anziehend.
 
Es ist üblich, dass der Bald-Gatte von seinen Freunden und Kumpel auf diese lustige Tour eingeladen wird, da sein Geldbeutel ja schon durch die bevorstehende Hochzeit belastet ist.  
 
Die gute Laune und ein paar witzige Streiche werden von der feiernden Runde als Draufgabe mitgebracht. Die Vorbereitung und die Planung wird meist vom Trauzeugen durchgeführt.
Junggesellenabschied

Was wird gemacht?

Ein Ritual ist es zum Beispiel, gleiche T-Shirts mit einem Claim zu tragen oder dem Noch-Junggesellen ein Kostüm anzuziehen. Oft gehört zu einem Junggesellenabschied auch eine Stretchlimousine oder eine Stripeinlage.

Der Anfang wird meist so gestaltet, dass Junggeselle oder Junggesellin einen Bauchladen umgeschnallt bekommen. Mit diesem Bauchladen müssen sie kleine Produkte wie Feuerzeuge, Kondome, Süßigkeiten an Passanten verkaufen. Die Junggesellen müssen zumeist verschiedene Aufgaben erfüllen, die sie in der Regel bloßstellen sollen.

Der Trend geht jedoch dahin, dass der Junggeselle nicht mehr bloßgestellt wird. Es wird stattdessen mehr auf seine Interessen geachtet und es werden individuellere Abschiede gestaltet. Die individuellen Junggesellenabschiede reichen dabei von Beauty-Tagen, über Quadtouren bis hin zu Filmabenden.

Laut Umfragen wollen die meisten Bald-Eheleute beim Junggesellenabschied vor allem Spaß mit ihren Freunden haben.